Aktuelles - Magyar Vizsla Drahthaar Klub Österreich

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Aktuelles

Hier finden Sie Artikel zu den Themen: Aktuelles, Jagdhund, Jagd, Gesetze, usw.


Afrikanische Schweinepest in Tschechien! Achtung sehr geehrte WeidkameradenIn und JagdhundeführerIn,



Der BÖJV und ÖKDUV erlaubt sich seinen Mitgliedern und allen JägerIn über die momentane Lage der Schweinepest zu Informieren.

Experten fordern höchste Wachsamkeit. Die Meldung von zwei durch die Afrikanische Schweinepest verendeten Wildschweinen in Tschechien am Dienstag kam auch für die österreichischen Behörden überraschend. Jetzt fordern sie - ohne dass bisher ein Verdachtsfall in Österreich aufgetreten ist - höchste Wachsamkeit speziell bei Landwirten und Jägern, hieß es am Donnerstag bei einem Hintergrundgespräch im Gesundheitsministerium in Wien.

Jedes gefundene tote Wildschwein ist zu melden. Schweinefleisch und -produkte aus betroffenen europäischen Regionen nicht mitnehmen!



Am 27. Juni 2017 hat die tschechische Veterinärverwaltung mitgeteilt, dass 2 Wildschweine im Kreis Zlin, ca. 100 km von der österr. Grenze, als positiv für die Afrikanische Schweinepest ASP getestet wurden. Die Ergebnisse müssen vom EU Referenzlabor noch bestätigt werden, werden aber stimmen. Es wurde eine 10km Sperrzone errichtet. Da die Fälle recht isoliert von den bisherigen Ausbrüchen sind, ist es ev. von Menschen verschleppt worden (Weggeworfene Wurstwaren etc. entlang von Schnellstraßen, Autobahnen und Langstrecken-Verkehrswegen könnten das für Haus- und Wildschweine oft tödliche ASP-Virus mit einem Schlag weiterverbreiten). Angaben dazu fehlen aber noch.

Die Krankheit befällt Haus- und Wildschweine und stellt für den Menschen überhaupt keine Gesundheitsgefährdung dar.

Wen die ASP bestätigt wird, erfolgte eine weitergehende Zonierung, die mit der Zone 1 (Risikogebiet) wahrscheinlich bis an die österr. Grenze gehen wird, ev. auch auf österr. Gebiet (das ist noch nicht klar).

Ziel Österreichs ist es, nicht in die Zone 1 zu fallen, daher werden jetzt schon verstärkte Überwachungsmaßnahmen (bevor die EU solche vorschreibt) verordnet. Da auch in Zone 1 Handelseinschränkungen bestehen, sollte Österreich proaktiv reagieren, damit man eben nicht in Zone 1 kommt; Jäger haben dabei eine tragende Rolle.

Der BÖJV und ÖKDUV wird laufend über die weiteren Schritte und Entwicklung informieren.

Weiterführende Informationen zur Afrikanischen Schweinepest finden sich unter folgenden LINK:

(Sinnhaftigkeit der Bejagung im Seuchengebiet)



Sehr geehrte WeidkameradenIn, JagdhundeführerIn und HundebesitzerIn,

 
Achtung es gibt ein Begutachtungsverfahren zur Änderung des Wiener Tierhaltegesetzes:

 
Anträge dazu bitte bis 2. Juni 2017 abschicken, bis zu diesen Datum lauft das Begutachtungsverfahren zu den geplanten Änderungen des Wiener Tierhaltegesetzes. Wesentliche Änderungen sind die Aufhebung der Ausnahmebestimmungen hinsichtlich der Maulkorbpflicht bei Veranstaltungen mit Hunden und die Verschärfung von Strafbestimmungen. Selbstverständlich wird der ÖKDUV und BÖJV eine Stellungnahme abgeben, nützt aber auch Ihr euer persönliches Recht und gebt daher ebenfalls zeitgerecht eine Stellungnahme ab.

 


 
 
Verschärfung des Tierschutzgesetzes 2017 im heurigen Jahr:

 
  • Verbot privater Tierinserate auf Online-Plattformen, die nicht von Registrierten Züchtern oder autorisierten Personen bzw. Vereinen stammen, wird verboten.

  • Katzenhalter müssen sich künftig entscheiden, ob sie ihre Freigänger kastrieren oder chippen und registrieren lassen.

  • Das Tätowieren oder Färben von Haut, Fell oder Federnkleid bei Tieren aus ästhetischen, modischen oder kommerziellen Gründen ist verboten.

  • Klarstellungen bezüglich der Verwendung spezieller Halsbänder bei Hunden (Würge- Zughalsbänder) sie müssen in jedem Fall einen Stop haben.

  • Die Begriffe „Tierasyl“, „Gnadenhof“ und „Tierpension“ wurden genau definiert, um eine Abgrenzung zum Tierheim und damit sachgerechte Lösungen für die jeweiligen Einrichtungen zu ermöglichen.

Beschluss des Nationalrates vom 30. März 2017 betreffend des Bundesgesetzes, mit dem das Tierschutzgesetz geändert wurde unter





Sehr geehrte WeidkameradenIn, JagdhundeführerIn und HundebesitzerIn,

ich darf Euch über eine Änderung des Tierschutzgesetzes – Begutachtungsverfahren informieren.

Das Bundesministerium für Gesundheit und Frauen (BMGF) hat Ende Dezember 2016 beim Präsidium des Nationalrates einen Ministerialentwurf (280/ME) zur Änderung des Tierschutzgesetzes eingebracht. Das Stellungnahmeverfahren endet am 3. Februar 2017. Bis zu diesem Zeitpunkt können Stellungnahmen an das Präsidium des Nationalrates unter begutachtungsverfahren@parlinkom.gv.at und an das BMGF unter legvet@bmgf.gv.at eingebracht werden.

Bitte entweder auf der Homepage des ÖKV  http://oekv.at nachlesen oder die Texte zu dem Änderungsentwurf unter den nachstehenden Links öffnen und lesen:

Tierschutzgesetz - Novelle 2017 unter http://www.oekv.at/uploads/media/Gesetzesentwurf.pdf





Leider nur eine kleine Waffengesetzänderung für uns JägerInnen,

die Änderung im Waffengesetz, die im Parlament beschlossen wurde, bringt die Möglichkeit, Schallmodulatoren für „Berufsjäger“ zu beantragen und somit mehr Gesundheit beim Kugelschuss zu schaffen, zumindest der angestellten Berufsjäger und Mitarbeiter von Betrieben, deren berufliche Aufgabe der Abschuss von Wild ist. Künftig soll der Arbeitgeber den Antrag stellen können, eine Bewilligung für eine „Vorrichtung zur Dämpfung des Schussknalls“ zu erwirken. Der angestellte Jäger wird dann in der Lage sein, diese Schallmodulatoren bei der Erfüllung seiner beruflichen Verpflichtung zu verwenden.
















Der Vorstand des Österreichischen Klub für drahthaarige Ungarische Vorstehhunde wünscht seinen Vereinsmitgliedern sowie allen Interessierten, Symphatisanten, Jagdhundeführer und WeidkameradenIn

zum Weihnachtsfest,
besinnliche Stunden,
zum Neuen Jahr alles Gute, Glück, Gesundheit,
guten Anblick und Weidmannsheil,
viel Freude mit unseren vierbeinern mit dem drahtigen Gesicht.











      

Im Memoriam Mf. Brigitte Hackl

Mit tiefer Betroffenheit musste der Österreichische Klub für drahthaarige Ungarische Vorstehhunde die Nachricht vom Ableben seines Klubmitgliedes, Rechnungsprüferin, Formwert und Leistungsrichterin Frau Mf. Brigitte Hackl zur Kenntnis nehmen. Sie ist am 31. Oktober 2016 im siebensiebzigsten Lebensjahr plötzlich, dennoch unerwartet, verstorben.

Kynologisch galt ihre Liebe den Deutsch Drahthaar Vorstehhunden. Wenn es um die Angelegenheit Hund ging, war ihr Einsatz grenzenlos, daher war sie natürlich eine leidenschaftliche „Hundeführerin“. Teilnehmerin an diversen ÖJGV Jagd- und Vereinsprüfungen und Leistungsrichterin für Vorstehhunde. Sie war außerdem Formwertrichterin der FCI-Gruppen: 4 und 7 und der Rassen Bayrischer Gebirgsschweisshund, Dalmatiner, Hannoverscher Schweisshund, Rhodesian Ridgeback und Welsh Terrier.

Für all ihre Verdienste hat sie die ÖKV-Ehrennadel in Bronze, BÖJV-Ehrenbruch in Silber erhalten Die österreichische Kynologie wird Frau Mf. Brigitte Hackl infolge ihrer Verdienste stehst ein ehrendes Andenken bewahren. Der ÖKDUV hat eine ehrliche, unvergessliche Freundin verloren und wird ihr immer ein ehrendes Andenken bewahren. Uns bleibt nur, auf diesem Wege, unser ganzes Mitgefühl und tief empfundenes Beileid den Angehörigen auszudrücken.

Liebe Brigitte! Weidmannsruh!





Veranstaltung Schalldämpfer in Theorie und Praxistest,

diese wurde vom Bund Österreichischer Jagdvereinigungen und dem Magyar Vizsla Drahthaat Klub für seine Mitglieder und Interessierte am Freitag, den 28. Oktober 2016, Beginn 14,30 Uhr, beim Jagd- und Sportschützenclub in A-2020 Hollabrunn Schiessanlage Thernerberg, veranstaltet.

Büchsenmacher Kurt Pritz hat einen Vortrag und verschiedene Modelle von Schalldämpfern vorgestellt und es konnte jeder Teilnehmer auch probeschiessen. Es wurde natürlich auch ohne Schalldämpfer geschossen und nachher mit Schalldämpfer und hier war der unterschied gut hörbar.

Fakt ist, jedesmal, wenn wir schießen und unser Gehör nicht adäquat schützen, laufen wir Gefahr, uns bleibende Schäden zuzufügen. Ein Grund, warum viele ältere Jäger zur Kompensation ihres Gehörverlustes ein Hörgerät tragen. Um einem solchen Schaden vorzubeugen, kann man einen Gehörschutz tragen, der effektiv dämpft und, mit einer Elektronik ausgestattet, auch noch die Umgebungsgeräusche verstärkt. Rauschen die Blätter oder pirscht man gar, kann dies jedoch unpraktikabel werden. Oder man kann einen Schalldämpfer verwenden, der zusätzlich zur Schallreduktion für den Schützen auch noch Jagdhund und Umgebung weniger beeinträchtigt als ein Schuss ohne akustische Dämpfung.

Ein Büchsenschuss kann, abhängig von Kaliber, Lauflänge und Laborierung, an der Mündung bis zu 170 Dezibel (dB) laut sein. Die Schadensgrenze ist aber weit früher erreicht. Ein Schalldämpfer sollte den Mündungsknall bis unterhalb des gesetzlich festgelegten, maximal erlaubten Spitzenschallpegels von 137 dB reduzieren. In der Praxis erreichen die für hiesige Jagd verwendeten Kaliber etwa 155 dB am Ohr. Da Dezibel eine logarithmische Einheit sind, entsprechen zehn dB etwa einer Schallreduktion um die Hälfte! Damit keine Schädigungen durch den Schussknall auf der Jagd auftreten, sollte der Lärmpegel am Jägerohr um wenigstens 20 bis 30 dB reduziert werden.

Ein Schalldämpfer wäre bei der Jagd manchmal ein Gewinn. Ist aber verboten. In Deutschland kriegt man als Jäger oder auch als Sportschütze eine entsprechende Genehmigung, bei uns nicht. Bei uns sollen die Gruppe der Berufsjäger aber solche erhalten.

Außerdem wurde bereits ab 13,00 Uhr mit Büchsenmacher Erwin Weinrichter ein Flintenübungsschiessen beim Jagdparcours durchgeführt.

 

 





Tag des musikalischen Brauchtums „Rund um das Jagdhorn“

Der BÖJV und die Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (Leopold Bernstein Institut) hat seine Mitglieder, Jagdhornbläsergruppen und Interessierte aus ganz Österreich, zu dieser Veranstaltung des Tages des musikalischen Brauchtums mit Schwerpunkt „Rund um das Jagdhorn“ am Samstag, den 24. September 2016 herzlichst eingeladen. Beginn war 9:30 Uhr. Ort A-1030 Wien Anton-von-Weber-Platz 1, Campus der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.

Nach der Begrüßung durch den Präsidenten des BÖJV und ÖKDUV verkündete der Künstlerischer Leiter o. Univ. Prof. Klaus Lienbacher das Seminarprogramm und stellte die TutoInnen Univ. Prof. Mag. Klaus Mühlfellner, Univ. Prof. Mag. Christoph Peham, Prof. Mag. Jakob Gollien, Prof. Mag. Thomas Lachtner und Mag. Sebastian Löschberger vor. Gleichzeitig wurden die einzelnen Jagdhornbläsergruppen vorgestellt. Die Firma Musikhaus Votruba war mit einer Auswahl an Instrumenten und Mundstücken vor Ort.
Es haben sich zu diesen Seminar einige Jagdhornbläsergruppen aus ganz Österreich angemeldet und auch einige einzelne Jagdhornbläser.

Um 14:00 Uhr gab es ein Abschlusskonzert der einzelnen JHBG im Sinne des jagdlichen Brauchtums mit verschiedenen Jagdhunderassen und Beizvögel. Danach erfolgte die Darbierung erleserner Hornmusik mit dem Wiener Horn durch Studierende der Universität.

Hier einige Bilder dieser Veranstaltung.

   

   


Unter Videos gibt es auch einige musikalischen Darbietungen.




Zum Weihnachtsfest, besinnliche Stunden,
zum neuen Jahr guten Anblick und Weidmannsheil
wünscht der ÖKDUV Vorstand

 

 



Bekanntmachung des Ausschlusses eines Vereinsmitgliedes mit 06.08.2015
Lieber Klubmitglieder und Freunde des MVD,

Herr Leopold Amon wurde mit Beschluss vom 06-08-2015 aus dem ÖKDUV ausgeschlossen.

Er hat als Mitglied des ÖKDUV und als Züchter im Sinne des § 2 der Zuchtordnung des ÖKDUV

  • unter völliger Außerachtlassung der einen integrierenden Bestandteil der Satzungen des ÖKDUV bildenden Zuchtordnung des ÖKDUV einen Wurf von drahthaarigen
    Ungarischen Vorstehhunden vorgenommen,

  • den ÖKDUV von diesem Wurf überhaupt nicht informiert und auch keine diesbezügliche Deckgenehmigung erhalten, da seine Hündin Bina von der Bartlmuehle ZB-MVD 415 einen gravierenden Gebissfehler (Qualzucht) hat,

  • er hat auch auf unser diesbezügliches Schreiben vom 07-07-2015 überhaupt nicht reagiert,

   
Er hat dadurch ein schweres Vergehen gegen die Bestimmungen der Satzung des ÖKDUV begangen und Handlungen vorgenommen, die geeignet sich, das Ansehen des Vereins zu schädigen.

BESCHLUSS

Der Vorstand des Österreichischen Klub für drahthaarige Ungarische Vorstehhunde (ÖKDUV) schließt Herrn Leopold Amon, wohnhaft in A-3454 Reidling, Gutenbrunn 56

gemäß § 8 Absatz 4 der Satzungen des ÖKDUV mit sofortiger Wirkung als Mitglied des Vereines aus, und zwar

wegen Vergehens gegen die Bestimmungen der Satzung sowie

wegen Handlungen, die geeignet sind, das Ansehen des Vereins zu schädigen.

Begründung

Gemäß § 2 der Satzungen des ÖKDUV ist die Förderung der Zucht des drahthaarigen Ungarischen Vorstehhundes der Zweck des Vereins, insbesondere durch Auslese des geeigneten Zuchtmaterials hinsichtlich Gebrauchs- und Zuchtwert.

Gemäß § 3, Absatz 1.11 der Satzungen des ÖKDUV stellen die Zucht- und Eintragungsbestimmungen des ÖKDUV in der jeweils gültigen Fassung einen integrierenden Bestandteil der ÖKDUV-Satzungen dar.

Gemäß § 6 Absatz 2 Punkt 2.1. der Satzungen des ÖKDUV sind die Mitglieder verpflichtet, die Interessen und das Ansehen des Vereins zu wahren und die Satzungen zu achten.

Gemäß § 8 Absatz 1 der Satzungen des ÖKDUV endet die Mitgliedschaft durch Ausschluss.

Gemäß § 8 Absatz 4 der Satzungen des ÖKDUV kann der Vorstand den Ausschluss eines Mitgliedes wegen Vergehens gegen die Bestimmungen der Satzungen und wegen Handlungen vornehmen, die geeignet sind, das Ansehen des Vereins zu schädigen.

Welpen aus diesem nicht genehmigten Wurf erhalten außerdem keine FCI-ÖKV-ÖKDUV Ahnentafeln und können somit Ausstellungen und Prüfungen NICHT absolvieren. Diese Welpen sind für Jäger, die einen geprüften Jagdhund mit Papieren benötigt, nicht geeignet!!! Nachdem eine Fehlbildung des Gebisses (Qualzuchtsymtome nach dem Tierschutzgesetz) besteht, sind die weiteren Folgen auf die Welpen und deren Nachkommen nicht abzusehen.







Im Memoriam Dr. Norbert Pirker


Mit tiefer Betroffenheit mussten der Österreichischer Klub für drahthaarige Ungarische Vorstehhunde und der Bund Österreichischer Jagdvereinigungen die Nachricht vom Ableben von Dr. Norbert Pirker zur Kenntnis nehmen. Er ist am 11. Juli 2015 im achtundsechzigsten Lebensjahr nach längeren Leiden plötzlich, dennoch unerwartet, verstorben.

Kynologisch galt seine Liebe in den letzten Jahrzehnten dem Magyar Vizsla Drahthaar. Wenn es um die Angelegenheit Hund ging, war sein Einsatz grenzenlos. Er war ein leidenschaftlicher Hundeführer und begeisteter Teilnehmer an diversen ÖJGV Jagdprüfungen und ÖKV Ausstellungen. Im ÖKV war er im 1. Disziplinarsenat, Formwert- und Leistungsrichteranwärter, Vizepräsident des Bund Österreichischer Jagdvereinigungen des Österreichischen Klub für Terrier sowie beim Jagdklub Nimrodfreunde. Beim Österreichischen Klub für drahthaarige Ungarische Vorstehhunde als Zuchtwartstellvertreter und Juristischer Beirat. Ebenfalls war er bei unzähligen internationalen und nationalen Rassehundeaustellungen als Schriftführer und als Sonderleiter tätig.

Vielen Kynologen ist Dr. Norbert Pirker noch als Delegierter zu ÖKV Obmännerkonferenzen und Generalversammlungen in Erinnerung. Seine Wortmeldungen und Diskussionsbeiträge waren von kynologischem Verständnis - immer das Wohl der Rassehunde im Blick - und blendender Rhetorik geprägt.

Für all seine Verdienste hat er das Ehrenzeichen in Bronze- Silber und Gold vom ÖKDUV und BÖJV erhalten. Vom ÖKfT erhielt er das Silberne Ehrenzeichen für seine Verdienste um den Verein. Die österreichische Kynologie wird Dr. Norbert Pirker infolge seiner Verdienste stehst ein ehrendes Andenken bewahren. Der ÖKDUV hat einen ehrlichen, unvergesslichen Freund verloren und wird ihm immer ein ehrendes Andenken bewahren. Uns bleibt nur, auf diesem Wege, unser ganzes Mitgefühl und tief empfundenes Beileid seiner Frau Dr. Christiane Pirker auszudrücken.

Lieber Norbert! Weidmannsruh!

Sehr geehrte Mitglieder, das feierliche Jägerbegräbnis- Verabschiedung, findet am Montag, den 03. August 2015 um 11:00 Uhr am Wiener Zentralfriedhof, Tor 2, in der Halle 1, statt. Ich ersuche Euch um zahlreiche Teilnahme.

Der Präsident und Geschäftsführer des ÖKDUV LR Mag. art. Rudolf Broneder


!!! ACHTUNG !!! - Vorsicht vor derzeit illegalen Züchtung von Magyar Vizsla Drahthaar Welpen.


Herr Josef Doppelhofer aus der Steiermark annonciert im ÖSTERREICHS WEIDWERK mit folgenden Text:

Magyar-Vizsla-Drahthaar-Welpen abzugeben. Elterntiere jagdlich geführt. Der ideale Jagd- und Familienhund! Tel.: 0664/213 03 36

sowie in der Jagdzeitung DER ANBLICK mit folgenden Text:

Vergebe Ende Juli Ungarische Drahthaar-Welpen ohne Papiere, Elterntiere jagdlich geführt, € 500,-. Tel.: 0664/2130336.

Herr Josef Doppelhofer ist kein Mitglied unseres Vereines, daher fehlt für diesen Deckakt die notwendige Bewilligung unseres Rassezuchtvereines bzw. die HD-Untersuchung etc. Deshalb haben diese Welpen auch keine FCI-ÖKV-ÖKDUV Ahnentafeln (Hundepapiere) und können somit Ausstellungen und Prüfungen NICHT absolvieren. Diese Welpen sind für Jäger, die einen geprüften Jagdhund mit Papieren benötigt, nicht geeignet!!!


Achtung!!! Petition Sicherheit im Wald für ALLE.

Kurz reinschauen, unterschreiben......gegen die generelle Öffnung des Waldes für Mountainbiker. Eine Initiative des Österreichischen Forstvereines. Liebe Weidkameradinnen-kameraden bitte Unterschreiben auch Sie unbedingt diese Petition.

Listen zum Ausdrucken für Vereine etc. kann mit obigen Link erfolgen und weitere Informationen auf der Website http://www.sicherheitimwaldfueralle.at wo man auch Online Unterschreiben kann.

Sicherheit im Wald für ALLE. Keine generelle Öffnung des Waldes für Mountainbiker. Die seit Kurzem erhobene Forderung der generellen Öffnung der Forst- und Wanderwege für Mountainbiker gefährdet die Sicherheit und Qualität des österreichischen Waldes als Erholungsraum für alle.

Der Österreichische Forstverein ergreift deshalb die Initiative um dieser unkontrollierten Öffnung entgegenzuwirken.

Wir sind der Überzeugung, dass die generelle Öffnung kein zukunftsfähiger Weg für ein gutes Miteinander ist. Mit dem geltenden Forstgesetz sehen wir ausreichend Spielräume für einen kontrollierten Ausbau an Mountainbikestrecken gegeben und die Bedürfnisse aller NutzerInnen, der Wildtiere, des Naturschutzes der WaldbesitzerInnen und WaldarbeiterInnen, regionale Unterschiede und spezifische Rahmenbedingungen in Österreich berücksichtigt.

Generalversammlung mit Neuwahl des Vorstandes 2015:

Am Samstag, den 18. April 2015 fand unsere diesjährige Generalversammlung mit Neuwahl des Vorstandes in A-3462 Bierbaum am Kleebühel NÖ. Landstraße 51, Landgasthaus zum goldenen Hirschen statt. Es waren 30 Mitglieder anwesend. Als Wahlleiter fungierte Mf. o.Univ. Prof. Klaus Lienbacher. Der Wahlvorschlag des scheidenden Vorstandes wurde mit Stimmeneinigkeit gewählt. Folgende Personen gehören dem neuen Vorstand an:

Präsident und Geschäftsführer:

LR Magister art. Rudolf BRONEDER, E-Mail: boejv-gf.mag.broneder@utanet.at, A-1230 Wien, Franz-Asenbauer-Gasse 36 A, Handy 0699-115876940699-11587694

Vizepräsidenten und Zuchtwart:

Alexandra BRONEDER, E-Mail: alexandra.broneder@utanet.at, A-1230 Wien, Franz Asenbauer Gasse 36 A, Handy 0699-111603310699-11160331.

Zuchtwartstellvertreter und Juristischer Beirat:

Dr. Norbert PIRKER, E-Mail: norbert.pirker@chello.at, A-1120 Wien, Hasenhutgasse 9, Haus 3, Telefon 01-812859801-8128598, Handy 0664 42333430664 4233343.

Kassierin und Geschäftsführerstellvertreterin:

Ulrike MINNICH, E-Mail: f.minnich@utanet.at, A-3462 Hippersdorf, Wienerstraße 1, Tel. 02278-226702278-2267, Fax 02278-226716, Handy 0676-53310340676-5331034.

Kassierstellvertreterin:

Magister Karin KOLLMANN, E-Mail: k.kollmann@A1.net, A-3400 Klosterneuburg, August Spanygasse 13, Tel/Fax/Anrufb. 02243-83113, Handy 0664-14072630664-1407263.

Kassaprüfer:

LR Mf. Brigitte HACKL, A-8502 Lannach, Mühlgasse 60, Telefon 03136-8225503136-82255, Handy 0664-92057410664-9205741.

HOL Reinhard OTTER, A-8261 Sinabelkirchen, Fünfling 63, Telefon 03111-82324, Handy 0664-34205510664-3420551.

Im Anschluss folgten einige Ehrungen für verdiente Weidkameraden. WK Friedrich Mikulics erhielt den Ehrenbuch in Bronze, WK Mag. Karin Kollmann, WK Dr. Norbert Pirker, WK Prof. Klaus Lienbacher und erhielten den Ehrenbruch in Gold. Wir gratulieren dazu herzlichst.



Von links nach rechts: Zuchtwartstellvertreter und Juristischer Beirat Dr. Norbert Pirker Ehrenbruch in Gold, Präsident Mag. art. Rudolf Broneder, Züchter Mf. o.Univ. Prof. Klaus Lienbacher Ehrenbruch in Gold, Kassierstellvertreterin Mag. Karin Kollmann Ehrenbruch in Gold und Züchter Friedrich Mikulics Ehrenbruch in Bronze.

Neue EU Verordnung

Innergemeinschaftliches Verbringen von Hunden im Reiseverkehr seit 29. Dezember 2014

Anbei die für Österreich geltenden Bestimmungen im Wortlaut.

Bezüglich der europaweit unterschiedlichen Einreisebestimmungen wenden Sie sich bitte an das Bundesministerium für Gesundheit bzw. die entsprechende nationale Behörde.

Geltungsbereich

Die Bestimmungen basierend auf Verordnung (EU) Nr. 576/2013 gelten für die Mitgliedstaaten der Europäischen Gemeinschaft, des EWR (Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakische Republik, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Ungarn, Vereinigtes Königreich, Zypern) und die Schweiz .

Heimtiere

Als Heimtiere gelten Hunde, Katzen, Frettchen, Wirbellose (ausgenommen Bienen, Hummeln, Weich- und Krebstiere), zu Zierzwecken gehaltene Wassertiere, Amphibien, Reptilien, Vögel (ausgenommen Geflügel gemäß RL 2009/158/EG idgF) sowie Nagetiere und Kaninchen (die nicht zur Nahrungsmittelproduktion bestimmt sind), die ihren Halter oder eine ermächtigte Person (schriftliche Ermächtigung vom Halter), begleiten und weder den Verkauf noch den Übergang des Eigentums an dem Heimtier bezweckt.

Für andere Heimtiere außer Hunde, Katzen und Frettchen finden Sie die Bestimmungen unter folgendem Link:

http://www.bmg.gv.at/home/Schwerpunkte/Reiseinformationen/Reisen_nach_Oesterreich/Reiseverkehr_mit_anderen_Heimtieren_als_Hunden_Katzen_und_Frettchen_zwischen_Mitgliedstaaten_der_EU_und_des_EWR_und_der_Schweiz

Hunde, Katzen, Frettchen

Seit 3. Juli 2004 kann für Hunde, Katzen und Frettchen, die im Reiseverkehr zwischen Mitgliedstaaten der Europäischen Union mitgenommen werden, ein Heimtierausweis (pet pass) bei allen in Österreich freiberuflich tätigen Tierärzten ausgestellt werden.

Es dürfen maximal fünf Tiere pro Person mitgeführt werden.

Kennzeichnung

Jedes Tier muss entweder durch eine deutlich erkennbare Tätowierung oder durch einen Mikrochip gekennzeichnet sein. Seit 3. Juli 2011 dürfen Tiere nur mehr mittels Chip gekennzeichnet werden. Eine vor dem 3. Juli 2011 durchgeführte Tätowierung ist auch weiterhin gültig, sofern sie deutlich lesbar ist.

Ausweis

Für jedes Tier muss ein Ausweis mitgeführt werden, der von einem von der zuständigen Be-hörde dazu ermächtigten Tierarzt ausgestellt ist und aus dem hervorgeht, dass eine gültige Tollwutimpfung des betreffenden Tieres – gegebenenfalls eine gültige Auffrischungsimpfung gegen Tollwut – vorgenommen wurde.

EU-Heimtierausweise, die vor dem 29.12.2014 ausgestellt wurden, sind weiterhin gültig.

Gültigkeit der Tollwutimpfung

Grundsätzlich ist eine Tollwutimpfung nur dann gültig, wenn unter anderem die Bedingung erfüllt ist, dass der Zeitpunkt der Impfung nicht vor dem im Ausweis oder in der mitgeführten Tiergesundheitsbescheinigung angegebenen Zeitpunkt der Mikrochip-Implantation liegt. Allerdings gelten Tiere auch dann als gekennzeichnet, wenn sie eine deutlich erkennbare Tätowierung tragen, die vor dem 3. Juli 2011 angebracht wurde.

Die Tollwutimpfung ist nach Abschluss der Grundimmunisierung gültig, wenn

• das Tier mit einem inaktivierten Impfstoff oder rekombinanten Impfstoff gegen Toll-wut entsprechend den Genehmigungen für das Inverkehrbringen des Impfstoffes im Ursprungsstaat geimpft wurde,

• es sich um einen Impfstoff handelt, der die Anforderungen der Normenempfehlungen (Kapitel 2.1.13 Manual of Diagnostic Tests and Vaccines for Terrestrial Animals) der Weltorganisation für Tiergesundheit erfüllt,

• das Tier danach regelmäßig einer Auffrischungsimpfung unterzogen wurde.

Mitgliedstaaten mit zusätzlichen Anforderungen

Es wird jedenfalls empfohlen vor dem Verbringen von Hunden, Katzen und Frettchen nach Irland, Malta, Schweden, das Vereinigtes Königreich sowie nach Finnland und Norwegen Informationen auf der jeweiligen Homepage abzurufen.

www.defra.gov.uk, www.agriculture.gov.ie, www.sjv.se , www.mattilsynet.no, www.mmm.fi, http://vafd.gov.mt/pet-animals-entering-malta

Verbringen von unter 12 Wochen alten Tieren im Privatreiseverkehr nach Österreich

Gemäß Verordnung (EU) Nr. 576/2013 gestattet Österreich das Verbringen von Hunden, Katzen und Frettchen, die jünger als 12 Wochen alt sind, sofern:

• jedes Tier mittels Mikrochip gekennzeichnet ist,

• 3/3 Stand: Dezember 2014

• für jedes Tier ein Heimtierausweis mitgeführt wird,

• das Tier nicht gegen Tollwut geimpft wurde,

• vom Tierbesitzer mit einer Zusatzbestätigung (Tollwutunbedenklichkeitsbescheinigung), welche mitzuführen ist, bestätigt wird, dass das Tier seit seiner Geburt an dem Ort gehalten wurde, an dem es geboren ist, ohne mit wild lebenden Tieren, die einer Infektion ausgesetzt gewesen sein können, in Kontakt gekommen zu sein, oder wenn es seine Mutter begleitet, von der es noch abhängig ist. Das Muttertier muss dabei vor der Geburt der Welpen nachweislich eine gültige Tollwutimpfung erhalten haben.

ACHTUNG ! auf tierschutzrechtliche Bestimmungen im Zusammenhang mit dem Verbringen und der Haltung von Hunden und Katzen unter 8 Wochen (Link zum Tierschutzgesetz und den Verordnungen).

Verbringen von gegen Tollwut geimpften und zwischen 12 und 16 Wochen alten Tieren im Privatreiseverkehr nach Österreich

Für diese Verbringungsmöglichkeit müssen Hunde, Katzen und Frettchen jedenfalls gegen Tollwut geimpft worden sein!

Gemäß Verordnung (EU) Nr. 576/2013 gestattet Österreich das Verbringen von Hunden, Katzen und Frettchen, die gegen Tollwut geimpft wurden und zwischen 12 und 16 Wochen alt sind, sofern:

• jedes Tier mittels Mikrochip gekennzeichnet ist,

• für jedes Tier ein Heimtierausweis mitgeführt wird,

• das Tier gegen Tollwut geimpft wurde,

• vom Tierbesitzer mit einer Zusatzbestätigung (Tollwutunbedenklichkeitsbescheinigung), welche mitzuführen ist, bestätigt wird, dass das Tier seit seiner Geburt an dem Ort gehalten wurde, an dem es geboren ist, ohne mit wild lebenden Tieren, die einer Infektion ausgesetzt gewesen sein können, in Kontakt gekommen zu sein, oder wenn es seine Mutter begleitet, von der es noch abhängig ist. Das Muttertier muss dabei vor der Geburt der Welpen nachweislich eine gültige Tollwutimpfung erhalten haben.

Auskunft:

Bundesministerium für Gesundheit
Mag. DDr. Amely Krug
Abteilung II/B/10
Fax: +43 1 713 44 04 1707
E-Mail: amely.krug@bmg.gv.at

Liebe Mitglieder, Freunde und Sympathisanten des Magyar Vizsla Drahthaar.


Zum Weihnachtsfest, besinnliche Stunden, zum neuen Jahr guten Anblick 
                                    und Weidmannsheil, wünscht der ÖKDUV Vorstand.


    


Mag. Rudolf Broneder    Alexandra Broneder         Ulrike Minnich                Mag. Karin Kollmann     Dr. Norbert Pirker

Jagdmesse: Jagdzeit Tulln 2014

Die zweijährig in Tulln stattfindende Jagdmesse Jagdzeit Tulln – die Messe für Jagd, Allrad & Fischerei öffnet vom 17. Oktober 2014 bis 19 Oktober 2014 wieder seine Pforten. Es waren viele interessante Aussteller, Fachvorträge, Vorführungen, Produktpräsentationen, Sonderschauen, Hundevorführungen, Trachtenmodenschau, Trophäen und Präparate zu sehen.

Unser Verein war wieder, aber erstmals in Kooperation mit dem Bund Österreichischer Jagdvereinigungen mit einer Koje auf einer Jagdmesse vertreten. Es waren Präsident Mag. Rudolf Broneder und unser Mitglied Univ.Prof. Klaus Lienbacher mit Gold-Chilli vom Steinberg vor Ort.

Wir werden bei der Jaspowa in Wien die vom 20. bis 22. März 2015 stattfindet diese Aktion wiederholen um auch hier noch präsenter zu sein.

 

Ortungsgeräte, erlaubte Frequenzen:

Für die Ortung von Tieren sind die Frequenzen 142,000 MHz , 142,0125 – 142,2500 MHz und 142,350 MHz vorgesehen. Entsprechende Funkgeräte, die die technischen Merkmale der Funkschnittstelle FSB-LS036 (siehe Beilage) einhalten, sind generell bewilligt und können in ganz Österreich betrieben werden.

Download Frequenzen

Weitere Auskünfte: Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie,
Abteilung III/PT3 – Technik,
Postanschrift: Postfach 201, A-1000 Wien
Büroanschrift: Radetzkystraße 2, A-1030 Wien
Telefon: +43 1 711 62 - 65 4212+43 1 711 62 - 65 4212 Mobil: +43 664 8189065+43 664 8189065 Fax: +43 1 711 62 - 65 4209
E-Mail: florian.cziczatka@bmvit.gv.at Website: www.bmvit.gv.at


Bekanntmachung des Ausschlusses eines Vereinsmitgliedes mit 08.07.2014

Herr Karl Bacher hat als Mitglied des ÖKDUV und als Züchter im Sinne des § 2 der Zuchtordnung des ÖKDUV

• unter völliger Außerachtlassung der einen integrierenden Bestandteil der Satzungen des ÖKDUV bildenden
Zuchtordnung des ÖKDUV einen Wurf von drahthaarigen Ungarischen Vorstehhunden vorgenommen,
• den ÖKDUV von diesem Wurf überhaupt nicht informiert,
• den Verein wichtige Informationen über den Deckrüden vorenthalten und
• die Abgabe der Welpen als reinrassige drahthaarige Ungarische Vorstehhunde ohne Papiere annonciert.

Er hat dadurch ein schweres Vergehen gegen die Bestimmungen der Satzung des ÖKDUV begangen und Handlungen vorgenommen, die geeignet sich, das Ansehen des Vereins zu schädigen.

BESCHLUSS:

Der Vorstand des Österreichischen Klub für drahthaarige Ungarische Vorstehhunde (ÖKDUV) schließt Herrn Karl Bacher, wohnhaft in A-3430 Tulln/Nitzing, Sackgasse 2

gemäß § 8 Absatz 4 der Satzungen des ÖKDUV mit sofortiger Wirkung als Mitglied des Vereines aus, und zwar
• wegen Vergehens gegen die Bestimmungen der Satzung sowie
• wegen Handlungen, die geeignet sind, das Ansehen des Vereins zu schädigen.

Begründung

Gemäß § 2 der Satzungen des ÖKDUV ist die Förderung der Zucht des drahthaarigen Ungarischen Vorstehhundes der Zweck des Vereins, insbesondere durch Auslese des geeigneten Zuchtmaterials hinsichtlich Gebrauchs- und Zuchtwert.

Gemäß § 3, Absatz 1.11 der Satzungen des ÖKDUV stellen die Zucht- und Eintragungsbestimmungen des ÖKDUV in der jeweils gültigen Fassung einen integrierenden Bestandteil der ÖKDUV-Satzungen dar.
Gemäß § 6 Absatz 2 Punkt 2.1. der Satzungen des ÖKDUV sind die Mitglieder verpflichtet, die Interessen und das Ansehen des Vereins zu wahren und die Satzungen zu achten.

Gemäß § 8 Absatz 1 der Satzungen des ÖKDUV endet die Mitgliedschaft durch Ausschluss.

Gemäß § 8 Absatz 4 der Satzungen des ÖKDUV kann der Vorstand den Ausschluss eines Mitgliedes wegen Vergehens gegen die Bestimmungen der Satzungen und wegen Handlungen vornehmen, die geeignet sind, das Ansehen des Vereins zu schädigen.




!!! ACHTUNG !!! - Vorsicht vor derzeit illegalen Züchtungen von Magyar Vizsla Drahthaar die ohne Bewilligung unseres Rassezuchtvereines in der Österreichischen Jagdzeitung angeboten werden. Es fehlt für diesen Deckakt die notwendige Bewilligung unseres Rassezuchtvereines bzw. die HD-Untersuchung etc. Daher haben diese Welpen auch keine FCI-ÖKV-ÖKDUV Ahnentafeln (Hundepapiere) und können somit Ausstellungen und Prüfungen NICHT absolvieren. Diese Welpen sind für Jäger, die einen geprüften Jagdhund mit Papieren benötigt, nicht geeignet!!!

Alle derzeitigen Zuchttiere unseres Vereines entsprechen den strengen Zuchtbestimmungen des ÖKV-ÖKDUV. Momentan hat ein seriöser, legaler Rassehundezüchter einen Wurf Magyar Vizsla Drahthaar, in der Zuchtstätte "vom Steinberg", Mf. Univ. Prof. Klaus & Edith Lienbacher, A-2000 Stockerau, Wiesenerstraße 6, Telefon 02266-8040802266-80408, Handy 0664-83196950664-8319695. Weitere Informationen dazu finden Sie auf dieser Website unter ZUCHT/WURF/WELPEN.


Achtung: Gesetzliche Meldepflicht von Zuchttieren

Schreiben vom ÖKV betreffend Meldepflicht.




Neu: PO Jagliche Eignung auf Schwarzwild

10. Nachweis der jadlichen Einigung auf Schwarzwild (SwE)

Aufgrund des in den letzten Jahren stark angestiegenen Bestandes an Schwarzwild, vor allem in den östlichen Bundesländern, kommt dem Einsatz geeigneter Jagdhunde besondere Bedeutung zu.

Für die erfolgreiche Arbeit "vor dem Schuss" an Schwarzwild ist die Ausgewogenheit verschiedener Anlagen (Nervenstärke, Härte, Schärfe, Ausdauer, Jagdverstand) die Grundlage. Zusammen mit praktischer Erfahrung kennzeichnen sie jene Jagdhunde, von denen, wie die Peaxis zeigt, der ERfolg derartiger Schwarzwildjagden entsprechend abhängt.
Um Jagdhunde, die zuverlässig an Schwarzwild arbeiten, besonders herauszustellen, kann das Leistungszeichen "SwE" vergeben werden, wenn ein Hund bei der praktischen Jagdausübung im Zuge einer Schwarzwildjagd nachweislich folgende Leistungen erbringt:

1. Der Hund wird allein zum Stöbern geschnallt, es dürfen weder andere Hunde in dem zugewiesenen Bereich arbeiten, noch Treiber eingesetzt sein. Das Gelände, in dem der Hund das Schwarzwild alleine finden muss, muss eine ca. 2 ha große Dickung aufweisen. Er muss das gefundene Schwarzwild (Rotte) sprengen bzw. Einzelstücke so ausdauernd laut jagen, bis sie den abgestellten Bereich verlassen und somit bejagbar sind. Lassen sich die Sauen nicht jagen, so muss der Hund anhaltend stellen (mindestens 10 Minuten).
2. Kann der Hund trotz hartnäckigem Stellen die Sauen nicht in Bewegung bringen, darf der Hundeführernach 10 Minuten den Standlaut angehen um seinen Hund zu unterstützen. Der Hund muss dann die so rege gemachten Sauen selbständig verfolgen und sie aus dem abgestellten Bereich jagen.
3. Das Leistungszeichen darf nicht vergeben werden:
a. wenn die Arbeit lediglich an geringen Frischlingen (ohne Bache) erfolgt, die gestellte Sau soll ca. 30 kg haben
b. wenn der Hund mit Selbstgefährdung die Sau stellt
c. wenn er im Laufe der Schwarzwildjagd in der Mitte mitjagt
d. wenn der Hund das Schwarzwild in der zugewiesenen Deckung nicht innerhalb von 15 Minuten gefunden hat
4. Die Arbeit muss von mindestens zwei Jägern, von denen einer Leistungsrichter mit Erfahrung in der Schwarzwildbejagung sein muss, im Rahmen einer Schwarzwildjagd bestätigt werden.




Achtung Export Pedigree:

Ab sofort muss jeder nach Österreich eingeführte Hund, der in das ÖHZB eingetragen werden soll, ein Export Pedigree vorweisen.

Leider sind die Juristen der FCI zum Schluss gekommen, dass die bisher in Österreich geübte Praxis, aus EU Ländern kein Export Pedigree zu verlangen, nicht dem Artikel 8 (9) der FCI Geschäftsordnung entspricht.

Auszug aus der FCI- Geschäftsordnung Artikel 8 (9).

Wird ein Hund ins Ausland verkauft, muss der nationale Hundeverband eine beglaubigte, in einer der vier offiziellen Sprachen der FCI abgefasste Export-Ahnentafel ausstellen. Es ist jedoch untersagt, eine Export-Ahnentafel für einen Hund auszustellen, der nicht durch eine Tätowierung oder einen Chip identifiziert ist.
Ein im Anhang zu einem Zuchtbuch eingetragener Hund kann für den Export eine Eintragungsbescheinigung zwecks Neueintragung in einen anderen Anhang zu einem Zuchtbuch erhalten.

Achtung neue ÖKV Ausstellungsordnung mit 01.01.2014:

Der ÖKV Vorstand hat eine Änderung der Ausstellungsordnung mit Gültigkeit vom 01.01.2014 beschlossen. Die vollständige Ausstellungsordnung können Sie auf der ÖKV Website einsehen oder unter downloaden.


Achtung, Ergänzung der ÖKV Zucht- und Eintragungsbestimmungen (ZEO):

Diese wurden in der Vorstandsitzung vom 29.05.2013 und mit Zustimmung des Beirates am 12.06.2013, in der UH 7/8 2013 veröffentlicht.

Bei folgenden Paragraphen wurden Änderungen durchgeführt: § 2 , § 5, § 9, § 10 und § 16.

Die gesamte Zucht- und Eintragungsbestimmungen können Sie auf unserer Website unter Downloaden Zucht – und Eintragungsbestimmungen des ÖKV einsehen. Unten angeführt die Änderungen:

ÖKV-ZEO 2013-Änderungen

§ 2 ZÜCHTER UND IHRE RECHTE SOWIE PFLICHTEN


(12)Jeder Züchter hat die vorgesehenen Abstände zwischen zwei Würfen einzuhalten. Sollte bei einer Hündin im Wiederholungsfall der Nichteinhaltung der vorgesehenen Abstände (siehe § 5, Punkt 2) wieder ein Wurf fallen, so muss eine Bestätigung einer Aufzuchtbegleitung durch einen Tierarzt und ein Gesundheitsattest der Mutterhündin beigebracht werden.

§ 5 ZUCHTVERWENDUNG

(1) Grundsätzliche Voraussetzung für die Zuchtverwendung sind Gesundheit, artgemäße Entwicklung, ein rassetypisches Wesen und die Erreichung der vollen Zuchtreife.
(2) Zur Zucht dürfen nur Hunde verwendet werden, die erwarten lassen, dass bei ihren Nachkommen keine Qualzuchtmerkmale auftreten werden (siehe § 5 Abs 2 Z 1 Tierschutzgesetz, Verbot von Qualzucht)
(3) Die zur Zucht verwendeten Hunde dürfen keine Merkmale und Eigenschaften aufweisen, die im jeweiligen FCI Standard als „ausschließende Fehler“ angeführt sind.
(4) Einer Hündin ist im Allgemeinen nicht mehr als ein Wurf innerhalb von 12 Monaten zuzumuten.
(5) Gesundheitsatteste, die eine Zuchtzulassung bewirken sollen, dürfen nicht aufgrund von tierärztlichen Tätigkeiten erstellt werden, die ein Tierarzt an einem Hund vornimmt, dessen Eigentümer, Miteigentümer, Ausbilder,( Trainer entgeltlich oder unentgeltlich ), Führer, Halter, Pfleger oder Verkäufer er innerhalb der letzten sechs Monate vor dem Tag der tierärztlichen Tätigkeit war. Dies gilt auch für Hunde, die Familienangehörigen gehören, ungeachtet dessen, wo diese ihren Wohnsitz haben. Weiters gilt dies auch für Hunde, die Personen gehören, die in Hausgemeinschaft mit dem Tierarzt leben.

§ 9 ALLGEMEINE EINTRAGUNGSVORAUSSETZUNGEN
(1) In das ÖHZB werden Rassehunde nur dann eingetragen, wenn sie mittels Mikrochip gekennzeichnet sind.

§ 10 GLIEDERUNG DES ÖHZB – BESONDERE EINTRAGUNGSVORAUSSETZUNGEN
(1) Das ÖHZB besteht aus dem : A-Blatt, B-Blatt und Anhang (Register)
1. In das A-Blatt ……..insbesondere:
a) drei Ahnenreihen,….;
b) Bewertung der Elterntiere bei internationalen, nationalen Ausstellungen oder Zuchtschauen mit Vergabe des CACA oder einer Mindestmeldezahl von zwanzig Hunden, mindestens mit dem Formwert "Gut", soweit nicht die Zuchtbestimmungen der zuchtmäßig rassebetreuenden VK einen höheren Formwert verlangen. Für nicht in österreichischem Besitz stehende Rüden (ausländische Deckrüden) ist eine Beschreibung durch einen FCI anerkannten Formwertrichter erforderlich, die einem Mindestformwert von „Gut“ entsprechen würde. Sollte das rassetypische Erscheinungsbild durch die Zuchtverantwortlichen der VK oder den Zuchtbuchführer des ÖKV mit Begründung angezweifelt werden, so ist eine Bestätigung des jeweils erforderlichen Formwertes durch zwei vom ÖKV bestimmte Allgemeinrichter beizubringen.
2. In das B-Blatt werden jene Rassehunde eingetragen, die zwar hinsichtlich ihrer Abstammung, nicht jedoch hinsichtlich der Qualität der Elterntiere in Bezug auf Gesundheit, Leistungsfähigkeit und / oder Wesen und Formwert allen diesbezüglichen Bestimmungen des ÖKV und der zuchtmäßig rassebetreuenden VK entsprechen. Die Eintragung in das B-Blatt bedeutet, dass die Rassehunde mit einem höheren Risiko bezüglich Gesundheit, Leistungsfähigkeit oder Wesen belastet sind als im A-Blatt eingetragene Hunde.

§ 16 ABSTAMMUNGSURKUNDE

(2) Auf der Abstammungsurkunde werden mindestens drei Generationen angeführt. Bei allen Ahnen sind die Originalzuchtbuchnummern (ÖHZB-Nummer und/oder ausländische Zuchtbuchnummer) anzugeben.

Achtung; wichtiger Hinweis bezüglich des Prüfungsverbots für kupierte Jagdhunderassen:


Der ÖKDUV möchte allen Mitglieder und Interessenten für Jagdhunderassen auf folgende Prüfungsmodalität ab 2014 aufmerksam machen:

Prüfungsverbot in Österreich ab 2014 für kupierte Jagdhunderassen.

Ergänzend dazu: in Österreich ist das Kupieren von Ruten bei Hunden seit 2005 verboten!!!

Das heißt dass ab 2014 ausschließlich unkupierte Hunde nur mehr geprüft werden dürfen. Ausnahmen gibt es jedoch nur, wenn ein tierärztliches Attest über den gerechtfertigten Eingriff beigelegt ist. Auszug aus dem Tierschutzgesetz, in Kraft getreten am 29.12.2012.

§ 7 (5) Das Ausstellen, der Import, der Erwerb, die Vermittlung und die Weitergabe von Hunden, die nach dem 1. Jänner 2008 geboren und an deren Körperteilen Eingriffe vorgenommen wurden, die in Österreich verboten sind, sind verboten. Das wissentliche Verbringen von in Österreich geborenen Hunden zum Zweck der Vornahme von Eingriffen, die in Österreich verboten sind, ist verboten.

Es ist somit der Import von kupierten Rassehunden und natürlich auch von Magyar Vizsla Drahthaar aus Ländern, in denen das Kupieren der Rute sehr wohl erlaubt ist, mit Jahresbeginn 2013 verboten.


Ausbildungsreferent zum ÖJGV ab 01.01.2014 und Neuorientierung der Leistungsrichteranwärter (LRA):

Nachdem bei der letzten GV des Österreichischen Jagdgebrauchshunde-Verbandes (ÖJGV) am 16. März 2013 mit 01. Jänner 2014, jeder Verbandsverein einen Ausbildungsreferenten namhaft zu machen hat, wurde diese Aufgabe, für den Magyar Vizsla Drahthaar Verein unseren Präsidenten Herrn Magister art. Rudolf Broneder übertragen, der ab sofort für diesen Verein als Ausbildungsreferent für Leistungsrichteranwärter (LRA) jetzt zuständig ist. Das Aufgabengebiet umfasst die Betreuung der Richteranwärter während der gesamten Ausbildungszeit, Kontrolle und Freigabe der verfassten Berichte sowie Eingabe sämtlicher Unterlagen zu den Prüfungen. Bei der Neuorientierung der Anwärterausbildung muss dieser ein Seminar über Anatomie, Genetik, Jagdhundeausbildung (Verordnung zur tierschutzkonformen Ausbildung von Hunden), Gesetze (Tierschutzgesetz, Landesjagdgesetze) sowie eine praktische Ausbildung mit Teilnahme an Übungstagen und Jagdhundeführerkursen absolvieren.
Der Revierhund in Niederösterreich zur nochmaligen Erinnerung:

Der Jagdausübungsberechtigte ist verpflichtet ab 1. Jänner 2011 für die Haltung von Jagdhunden mit Herkunftsnachweis, sowie den für seine Rasse/Rassegruppe notwendigen Prüfungs- und Leistungsnachweisen (Gebrauchsfähigkeit) zu sorgen und dem NÖLJV zu melden.

Die Reinrassigkeit ist durch einen vom Österreichischen Kynologenverband (ÖKV) ausgestellten oder anerkannten Abstammungsnachweis nach den Bestimmungen der Federation Cynologique International (FCI) zu belegen. Andere Kynologischen Vereinigungen wie ÖHU, RVÖ, werden keinesfalls anerkannt.

Die Gebrauchsfähigkeit muss durch Prüfungen bzw. Leistungsnachweise des Österreichischen Jagdgebrauchshunde Verbandes (ÖJGV) und seiner Mitgliedervereine, die den Anforderungen der NÖ. Jagdverordnung Abschnitt 25 entsprechen.

Weitere Auskünfte beim NÖ. Landesjagdverband bzw. auf deren Homepage.



Magyar Vizsla Drahthaar Hündin Aliz Hamuhazi Vadasz, ÖHZBNR. MVD 317, ÖCH 2004, CIT-J 2008 (Österreichischer Jagdhunde-Prüfungssieger), JE Nr. 72, AP 164 Punkte, Feld- und Wasserprüfung 309 Punkte I.a Preis, 2xVGP mit 407 Punkten mit jeweils I.a Preis und 1 VGP mit 409 Punkten I.a Preis, Hubertusprüfung Btr Fasan in 1 Minute und SPoR 4 Verweisungspunkte in 10 Minuten mit Hubertusabzeichen in Gold Nr. 8, geprüfter und gemeldeter Revierhund



Änderung des Tierschutzgesetzes vom 6.12.2012;
der Nationalrat beschloss weitere Verbesserungen im Tierschutzgesetz unter

§ 7 (5) Das Ausstellen, der Import, der Erwerb, die Vermittlung und die Weitergabe von Hunden, die nach dem 1. Jänner 2008 geboren und an deren Körperteilen Eingriffe vorgenommen wurden, die in Österreich verboten sind, sind verboten. Das wissentliche Verbringen von in Österreich geborenen Hunden zum Zweck der Vornahme von Eingriffen, die in Österreich verboten sind, ist verboten.

Jagdhundeführerkurse und Hundeausbildung:

Laut dem Bundestierschutzgesetzes sind alle anerkannten ÖJGV Leistungsrichter (Voraussetzung gültige Jagdkarte und kein Sternchenrichter) befähigt Jagdhundeführerkurse abzuhalten. Ich möchte ausdrücklich darauf hinweisen, dass Leistungsrichteranwärter diese Befähigung jedoch nicht besitzen. Zur Ausbildung fremder Hunde sind außerdem auch nur die oben angeführten ÖJGV Leistungsrichter berechtigt, die diese erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen.

Bitte Informieren Sie sich daher rechtzeitig ob der jeweilige Kursleiter über die rechtlichen notwendigen Voraussetzungen verfügt. Die aktuelle Leistungsrichterliste ist unter http://www.oejgv.at/Richterliste im PDF-Format einsicht zu nehmen.

Mit 1. April 2012 ist außerdem eine vom Bundesministerium für Gesundheit erlassene Verordnung über die tierschutzkonforme Ausbildung von Hunden in Kraft getreten. Die Verordnung sieht auch die Möglichkeit des Erwerbs eines „Gütesiegels für tierschutzqualifizierte Hundetrainerinnen bzw. tierschutzqualifizierte Hundetrainer“ vor.

Bleischrotverbot bei der Jagd auf Wasservögel ab 1. Juli 2012:

Durch Kundmachung der Verordnung des Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BGBI. II Nr. 331/2011) trifft mit 1. Juli 2012 ein Verbot für die Verwendung von Bleischrotmunition bei der Jagd auf Wasservögel in Kraft. Ab diesen Zeitpunkt darf nur Stahlschrotmunition verwendet werden. Bitte kontrolieren Sie Ihre Flinten ob diese für Stahlschrotmunition geeignet ist. Suchen Sie im Zweifelsfall den Büchsenmacher oder das Beschussamt zur Beratung auf.



Revierhund in Niederösterreich:

Der Jagdausübungsberechtigte ist verpflichtet ab 1. Jänner 2011 für die Haltung von Jagd-hunden mit Herkunftsnachweis, sowie den für seine Rasse/Rassegruppe notwendigen Prüfungs- und Leistungsnachweisen (Gebrauchsfähigkeit) zu sorgen und dem NÖLJV zu melden.

Die Reinrassigkeit ist durch einen vom Österreichischen Kynologenverband (ÖKV) aus-gestellten oder anerkannten Abstammungsnachweis nach den Bestimmungen der Federation Cynologique International (FCI) zu belegen.

Die Gebrauchsfähigkeit muss durch Prüfungen bzw. Leistungsnachweise des Österreichischen Jagdgebrauchshunde Verbandes (ÖJGV) und seiner Mitgliedervereine, die den Anforderungen der NÖ. Jagdverordnung Abschnitt 25 entsprechen.

Weitere Auskünfte beim NÖ. Landesjagdverband bzw. auf deren Homepage.




Aujeszky´sche Krankheit:

Wichtige Informationen für Jagdhundeführer

Krankheitsübertragung:
■Hauptwirte für das Virus sind Wild- und Hausschweine (der Hausschweinebestand in Österreich ist virusfrei)
■Keine Gefahr für Menschen
■Keine Übertragung von Hund zu Hund bzw. Hund zu Mensch (Fleischfresser sind Endwirte)
■Übertragung vom Wildschwein auf den Hund
■Große Virusmengen im Schwein: Nervengewebe, Lymhgewebe, Nasen-, Maul- und Rachenschleimhäute, Gescheide

Virusübertragung: durch Schwarzwildaufbruch, durch rohes Wildschweinefleisch, durch virushältiges Gewebe und Ausflüsse

Krankheitsverlauf:
■Für Hunde in jedem Fall innerhalb weniger Tage (1 bis 3 Tage) tötlich (Gehirn- und Rückenmarksentzündung, starker Juckreiz, Atemnot, starkes speicheln, Fressunlust, Fieber)
■Für Hunde gibt es keinen Impfstoff
■Geringes Auftreten bei Jagdhunden in Österreich
■Für Jagdhunde ist das Gefährdungspotential schwer einschätzbar, da Österreich frei von der Aujeszkschen Krankheit bei Hausschwein ist und einer ständigen Überwachung unterliegt

Für Wildschweine gibt es bisher keine flächendeckende Untersuchung in Österreich

Jadliche Empfehlung die das Risiko für den Jagdhund verringern:
■kein Kontakt des Jagdhundes mit dem Aufbruch des Schwarzwild
■kein Kontakt mit Schwarzwild bei Streckenlegung
■keinen Schwarzwildaufbruch oder rohes Wildschweinfleisch verfüttern
■kein “genossen machen” mit Teilen von Schwarzwild (Lecker, etc.)
■kein Kontakt des Jagdhundes mit Ein-und Ausschuss bei Wildschweinen

Telereizgeräte in der Jagdhundeausbildung

Der Österreichische Kynologenverband (ÖKV) und der Österreichische Jagdgebrauchs-hundeverband (ÖJGV) sowie die Rassehundeklubs und somit auch der ÖKDUV distan-zieren sich entschieden von diesen einseitigen Abrichtemethoden (Einsatz von Telereiz-geräten und ähnlichen Starkzwangsmethoden) in der Jagdhundeausbildung, die überdies nicht der aktuellen österreichischen Gesetzeslage entsprechen.

Die Jagdhundeausbildung innerhalb des ÖJGV und seinen Verbandsvereinen erfolgt nach den neuesten Erkenntnissen der Hundeausbildung und ist angepasst an die Erfordernisse des brauchbaren Jagdhundes. Die Ausbildung bedarf geschulter Hand und bedeutet den Einsatz von Zeit, Fachverständnis und Einfühlungsvermögen. Dennoch muss klar gestellt werden, dass in der Ausbildung des Jagdhundes auf die Lenkbarkeit des Jagdtriebes geachtet werden muss.

Heimtierdatenbank:

Achtung, wichtiger Hinweis!

Ist ihr Hund auch in der HEIMTIERDATENBANK registriert? Kontrollieren Sie das bitte umgehend.

Viele, vor allem ältere Hunde, welche schon vor einigen Jahren mittels Chip gekenn-zeichnet wurden, sind nur in den Registern der Datenbanken wie zum Beispiel ANIMALDATA oder TASSO zu finden. Die Registrierung in der Heimtierdatenbank erfolgt nicht automatisch, da für die Registrierung in der Heimtierdatenbank die Nummer eines Personaldokumentes des Besitzers angegeben werden muss.

Wie kann ich das überprüfen? Am einfachsten über einen PC Zugang. Tippen sie am Such-programm von „Google“ das Wort Heimtierdatenbank ein und starten die Suche. Unter den nun folgenden Angeboten kommt gleich als erstes „Heimtierdatenbank Onlinemelder“, anklicken, links oben steht das Wort SUCHE, ebenfalls anklicken.

Es erscheinen nun 2 Felder, in das obere, mit der Bezeichnung Chipnummer, tippen sie die Nummer ihres Hundes ein.

Ist er bereits registriert erscheint nun der Rufname ihres Hundes und der Hinweis auf jene Datenbank (Animaldata, Tasso, etc.) in welcher die genauen Daten, wie Besitzer etc., des betreffenden Hundes abgefragt werden können.

Erscheint jedoch der Hinweis, dass der betreffende Hund noch nicht in der Heimtier-datenbank aufscheint, besteht für sie dringender Handlungsbedarf. Nehmen sie das durch den Tierarzt bei der Kennzeichnung ausgefüllte Formular zur Hand und setzen sie sich umgehend tele-fonisch mit der betreffenden Firma in Verbindung. In der Regel genügt es wenn man die Nummer eines Personaldokumentes angibt und die Sache wird formlos erledigt.

Für die Durchführung der nachträglichen Meldung bestehen 3 Möglichkeiten:

1. Registrierung durch ihren Tierarzt

2. Der Tierhalter selbst kann mit seiner „Bürgerkarte“ über nachstehende Internetadresse die Registrierung selbst vornehmen: http: //heimtierdatenbank.ehealth.gv.at/.

3. Antrag an die zuständige Bezirkshauptmannschaft. Die Kosten von ca. € 28,- (Bundes-gebühr + Verwaltungsabgabe der BH) sind vom Tierbesitzer zu tragen!

Es sind schon einige Fälle bekannt, wo die Besitzer von aufgegriffenen Hunden, welche wohl gechipt aber nicht in der Heimtierdatenbank eingetragen waren mit einem Straf-mandat von € 75,- belegt wurden.

 
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